HERBERT SCHREIB ...

Wer Herbert Schreib kennenlernt, dem begegnet ein weltoffener, nahbarer, sympathischer Österreicher. Und das kommt nicht von ungefähr. Denn wer kann schon von sich behaupten, dank einer durchzechten Nacht als Student innerhalb weniger Monate in die USA ausgewandert zu sein und dort seinen studentischen Traumjob ausgeübt zu haben?! Aber lassen Sie uns das Pferd nicht von hinten aufzäumen …

Schon als es bei Herbert Schreib an die Wahl seines Studienplatzes für Germanistik und Sportwissenschaften ging, war für ihn schnell klar: Wien würde es nicht werden. Viel zu nah an der Heimat. Also machte sich der passionierte Wildwasser-Sportler auf den Weg quer durchs Land nach Salzburg. Sein Ziel: die dortige Flusslandschaft, in der es eine Universität in der Nähe geben sollte, an der er den Bildungsweg des Lehrers einschlagen könnte. Dass er diesen Beruf nie ausüben würde – zumindest nicht in einer Institution wie der Schule – war ihm damals natürlich noch nicht bewusst. Sicher war für ihn allerdings schon damals, dass er sein Leben damit verbringen würde, Menschen zu stärken.

Als der junge Student Herbert aber nun eines schönen Abends in einer Salzburger Bar einem Amerikaner begegnete, dessen Familie ein Rafting-Unternehmen führte und händeringend europäische Guides suchte, war es um Herbert Schreib geschehen. Er packte kurzerhand seine sieben Sachen – die Oma steckte ihm noch einige Bananen als Wegzehrung zu – und ab ging es über den großen Teich nach Maine. Und in ein Abenteuer der besonderen Art, mit wilden Rafting-Trips, kuriosen Fragen über die Kängurus in Austria und dem Beginn von Herbert Schreibs Leidenschaft als Trainer.

Was blieb, waren seine Internationalität und viele Freundschaften, die er bis heute sorgsam pflegt. Und ein Herzensanliegen: Menschen in herausfordernden Situationen zu stärken und auch in ungewissen Zeiten zu guten Entscheidungen zu befähigen. Denn ob in den reißenden Fluten der Canyons oder in der immer komplexer und schneller werdenden Unternehmenswelt – Herbert Schreib bleibt mit seinen Kunden nie einfach nur auf gewohnten Pfaden. Er weiß: Erst abseits der Touristenflüsse und der Standardprozesse wächst der Mensch über sich hinaus und erfährt, was wirklich in ihm steckt.

Dabei kommt es dann auch durchaus mal vor, dass der Trainer, Coach und Prozessberater im Rahmen seiner Wildwasser-Strategie mit Top-Managern ein Floß baut, damit den Fluss unsicher macht und anschließend am Ufer eine zehnminütige Pause vollkommener Stille einlegt. In solchen Momenten kommen Teams nicht nur in den Genuss von Herbert Schreibs Erfahrung als ehemaliger Vizeweltmeister im Wildwasser-Rafting, sondern erleben auch seine Souveränität in der Stressbewältigung nach Jon Kabat-Zinn.

Gemeinsam mit seiner Frau lebt Herbert Schreib in Abtenau im Salzburger Land und ist stolzer Vater zweier erwachsener Kinder.