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	<title>Herausforderungen Archive - Herbert Schreib</title>
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	<description>Ihr Guide für unternehmerisches Wildwasser</description>
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	<title>Herausforderungen Archive - Herbert Schreib</title>
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		<title>Nein – kein Untergang. JA – eine große Herausforderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2019 08:44:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Dritte Weltkrieg steht bevor, orakelte Jack Ma, Gründer der chinesischen Mega-Plattform Alibaba. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos Anfang des Jahres zeichnete er ein düsteres, apokalyptisches Zukunftsszenario. Und meint, dass die neue technologische Revolution, die uns die Digitalisierung bringt, soziale Krisen und Kriege auslösen wird.  Wie Jack Ma das so beschreibt, klingt es nach einem  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2019/10/eine-grosse-herausforderung/">Nein – kein Untergang. JA – eine große Herausforderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dritte Weltkrieg steht bevor, orakelte Jack Ma, Gründer der chinesischen Mega-Plattform Alibaba. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos Anfang des Jahres zeichnete er ein düsteres, apokalyptisches Zukunftsszenario. Und meint, dass die neue technologische Revolution, die uns die Digitalisierung bringt, soziale Krisen und Kriege auslösen wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wie Jack Ma das so beschreibt, klingt es nach einem großen Drama. Ich hoffe, dass es nicht so schlimm wird. Dennoch stimme ich ihm in einigen Aspekten zu. Nicht nur anderswo auf der Welt, auch bei uns in Deutschland wird die Digitalisierung Teile unserer Arbeitswelt radikal verändern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h4>Ja, die Veränderungen kommen</h4>
<p>Unleugbar werden viele Jobs schon in naher Zukunft durch Roboter und Maschinen ersetzt, die, mit KI ausgestattet, intelligent und zeit- und kostensparend immer mehr Arbeiten übernehmen werden. Ich erlebe diesen Trend in meiner Beratungstätigkeit schon heute, sehe wie Handwerker und einfache Arbeiter wie Monteure durch Drohnen ersetzt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das ist einerseits eine positive Entwicklung: Zum Beispiel in der Windkraft-Firma, mit der ich zusammenarbeite, müssen immer weniger Mitarbeiter die gefährlichen Aufstiege zu den Rotorblättern auf sich nehmen. Die Drohne fliegt rauf und erledigt diesen Job. Kein Menschenleben ist mehr in Gefahr. Aber dafür der Arbeitsplatz. Denn wenn ihre Arbeitsbereiche wegfallen, befürchten Mitarbeiter, dass ihre Arbeitgeber sie einfach einsparen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Kein Wunder also, dass sich Arbeitnehmer lautstark gegen die Einführung von neuen Technologien sperren und alles beim Alten belassen wollen. Damit ihre Jobs gesichert bleiben. Das hält manchmal sogar Führungskräfte davon ab, den digitalisierten Weg einzuschlagen.</p>
<p>Vorerst scheint es etwas Entspannung zu bringen. Auf Dauer aber werden Unternehmen untergehen, die sich dem technologischen Fortschritt verweigern. Sie werden ganz einfach von der Konkurrenz abgehängt, die mit besseren Preisen oder höherer Qualität die Kunden mehr überzeugt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h4>Dritter Weltkrieg?</h4>
<p>Also doch Apokalypse? Nein. Nicht wenn die Businesslenker umdenken und sich den Kulturwandel zutrauen, der jetzt wichtig ist. Wenn die Führungsetagen beginnen umzudenken und sich neue Werte und Denkwege erarbeiten. Wenn Sie eine Unternehmenskultur des gemeinsamen Wandels und Vorangehens wagen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und das funktioniert, wenn die Managementebene und die Mitarbeiterebene an einem Tisch versammelt ist und alle gemeinsam nach neuen Wegen suchen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h4>Neu und unbekannt<span class="Apple-converted-space"> </span></h4>
<p>Dass das kein Spaziergang ist, erlebe ich immer wieder, wenn mich Firmen als Moderator für ihren Change-Prozess ins Unternehmen holen. Denn alte Denkmuster, alte Ängste und eingefahrene Prozesse müssen Mitarbeiter wie Führungskräfte schon hinter sich lassen. Doch wenn es gelingt, dass sie sich davon freimachen, dann ist eine echte Veränderung möglich. Dann können sie vom Gegeneinander zum <a href="https://herbertschreib.com/workshops-trainings-executiveprogramme/#expedition" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Miteinander</a> kommen, bringen Bereitschaft für neue Wege mit, lernen andere Denkweise kennen und können zusammen Pilotprozesse aufsetzen, um Erfahrungen zu sammeln. Sie trauen sich das Prinzip des <a href="https://herbertschreib.com/buecher-obenbleiben-staerke-souveraenitaet-resilienz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LEAN INTO IT</a> zu<i>.<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p>Ich helfe, moderiere und begleite Sie auf Ihrem Weg, der auch von Rückschlägen und Misserfolgen gezeichnet sein kann. Schließlich haben die wenigsten Führungskräfte ihre Mitarbeiter bisher gebeten, sich voll und ganz mit ihren Vorstellungen einzubringen. Sie müssen dazu Zuhören und Annehmen lernen, genauso wie Handwerker, die bisher nur operativ gearbeitet haben, oft nicht gewohnt sind, sich strategische Gedanken fürs ganze Team zu machen. Aber wenn sie ein gewinnbringendes Miteinander erreichen wollen, braucht es Offenheit und Flexibilität. Und dabei unterstütze ich Führungskräfte und Teams.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und wenn wir alle Erfolg haben, brauchen wir keinen neuen Weltkrieg zu fürchten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Damit Sie Ihr wichtigstes Projekt nicht vor die Wand fahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2019 08:35:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wildwasser-Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Almhütte in den Salzburger Bergen ist mehr als 400 Jahre alt, unsere Gastgeber, die Wirtsleute Maria und Hans, sind gemeinsam an die 180 Jahre alt. Urig ist ein Adjektiv, das nur entfernt den herrlichen Charakter dieser Etappe unserer Wanderung wiedergibt. Einer Etappe, die für so manchen unserer Gruppe ein augenöffnender Anfang auf seinem weiteren  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Almhütte in den Salzburger Bergen ist mehr als 400 Jahre alt, unsere Gastgeber, die Wirtsleute Maria und Hans, sind gemeinsam an die 180 Jahre alt. Urig ist ein Adjektiv, das nur entfernt den herrlichen Charakter dieser Etappe unserer Wanderung wiedergibt. Einer Etappe, die für so manchen unserer Gruppe ein augenöffnender Anfang auf seinem weiteren Arbeitsweg war. Ich möchte Ihnen von diesem Moment erzählen, Denn was die Gruppe während des Frühstücks in der Hütte von Maria und Hans erfuhr, hilft Ihnen dabei, Ihre nächsten Projekte zu erfolgreichen Abschlüssen zu führen.</p>
<h4>Mit 180 km/h in die Leitplanke</h4>
<p>Bei dem Workshop, der uns auf die Hütte führte, ging es um die Strategie eines Geschäftsbereichs. Um das Team aufzurütteln und um etwas Abstand zum Tagesgeschehen zu bekommen, führte ich in aller Früh eine leichte Wanderung auf eine kleine Anhöhe durch. Im Zuge des Abstiegs hielten wir bei erwähnter Almhütte und ließen uns von den Wirtsleuten ein schmackhaftes Almfrühstück servieren. Während des Frühstücks begannen die Teilnehmer auf einmal von ganz persönlichen Themen zu erzählen – und Ihnen werden diese Themen vielleicht bekannt vorkommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der eine schilderte den Fall eines Kollegen, der mit noch nicht einmal 50 Jahren einen Schlaganfall erlitt und lernen musste, mit einer leichten halbseitigen Lähmung umzugehen. Ein zweiter brachte eine Geschichte von einem Kollegen ein, dessen Frau sich ganz überraschend scheiden ließ, da er anscheinend mehr mit dem Unternehmen als mit ihr verheiratet war. Wieder ein anderer berichtete von einem guten Freund, der nach einer abendlichen Kundenveranstaltung auf dem Heimweg übermüdet im Auto bei 180 km/h auf der Autobahn einschlief …</p>
<p>Es schien so, als ob das Klima der gemütlichen Almhütte und die beiden zufriedenen alten Bauersleute ein Ventil für persönliche Sorgen und Themen öffnete. Ein Ventil, das dann nach dem Frühstück von den Teilnehmern schnell zugedreht wurde. Mit dem letzten Schluck Kaffee waren diese Momente der persönlichen Ehrlichkeit vorbei.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h4>Das Projekt sind Sie</h4>
<p>Aber gleichwohl hatten die Teilnehmer einen Blick auf etwas erhascht, was für ihren Erfolg ungemein wichtig ist. Sie waren für Momente zur Ruhe gekommen und hatten über wesentliche Dinge nachgedacht und sich damit gestärkt. Ein wichtiger Punkt, an den ich im Zuge des Workshops anknüpfte, damit es ihnen nicht so ergeht, wie den Menschen in ihren Schilderungen und sie ihre Projekte an die Wand fahren.</p>
<p>Der Punkt ist: Versäumen Sie die Gelegenheiten nicht, sich regelmäßig zu stärken. Überspringen Sie die Gelegenheiten, dann rächt sich das mit Krankheit, Stress in den Beziehungen, gefährlichen, ja manchmal bis hin zu tödlichen Unachtsamkeiten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das gilt für Ihr wichtigstes Projekt, das Sie selbst sind. Das gilt natürlich auch für die Projekte, die sie bearbeiten: Ich habe es leider schon vielfach erlebt, dass anfänglich euphorisch und begeistert wirkende Menschen mit der Zeit von der vielen Arbeit, den fordernden Aufgaben, den aufwendigen bürokratischen Abläufen, den Machtspielen und den unzähligen Veränderungsprozessen richtiggehend wie von einer riesigen Welle überrollt wurden. Sie funktionieren meist immer noch irgendwie, aber leider weit weg von wirklicher Spannkraft und von tänzerischer Eleganz.</p>
<p>Was Sie also konkret tun können …</p>
<h4>Schwungrad statt Hamsterrad<span class="Apple-converted-space"> </span></h4>
<p>Schaffen Sie sich Phasen und Momente, in denen Sie sich entspannen, auftanken und ausrichten können. Alleine, aber auch gemeinsam mit Kollegen und mit Ihrem Team. Schieben Sie diese wichtige Komponente nicht auf die lange Bank.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Sobald nämlich Müdigkeit eintritt, passiert es sehr rasch, dass Sie auch die Kraft verlieren, sich ab und zu aus dem Hamsterrad des ständigen Agierens herauszunehmen und sich hin und wieder etwas Gutes zu tun.</p>
<p><a href="https://herbertschreib.com/buecher-obenbleiben-staerke-souveraenitaet-resilienz/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1924" src="https://herbertschreib.com/wp-content/uploads/2019/10/Powerwheel-300x271.png" alt="" width="300" height="271" srcset="https://herbertschreib.com/wp-content/uploads/2019/10/Powerwheel-50x45.png 50w, https://herbertschreib.com/wp-content/uploads/2019/10/Powerwheel-83x75.png 83w, https://herbertschreib.com/wp-content/uploads/2019/10/Powerwheel-161x146.png 161w, https://herbertschreib.com/wp-content/uploads/2019/10/Powerwheel-300x271.png 300w, https://herbertschreib.com/wp-content/uploads/2019/10/Powerwheel.png 553w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Ein schönes Tool ist hier das Schwungrad für Ihre kontinuierliche Selbsterneuerung: das POWER WHEEL. Im Gegensatz zum viel zitierten Hamsterrad ist es ein aufbauendes und stärkendes Rad. In meinem <a href="https://herbertschreib.com/buecher-obenbleiben-staerke-souveraenitaet-resilienz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buch</a> beschreibe ich dies eingehender, aber auch in meinen <a href="https://herbertschreib.com/workshops-trainings-executiveprogramme/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Workshops</a> (und nicht nur auf der Hütte in den Bergen) zeige ich Übungen, wie Sie Schwung für Ihre Projekte bekommen.</p>
<p>Das POWER WHEEL besteht aus vier Feldern: KÖRPER, GEIST, EMO- TIONEN und BEZIEHUNGEN. Es handelt sich dabei um grundlegende Ressourcen, aus denen Sie Kraft und Stabilität schöpfen können. Vernachlässigen Sie eine dieser Ressourcen über eine längere Zeit, so verkümmert sie, und Sie werden es zu spüren bekommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Anfänglich mitunter nicht offensichtlich und nicht wirklich greifbar. Aber früher oder später ganz klar. Vielleicht indem Sie müde, ausgelaugt und gereizt werden. Vielleicht indem Ihre Konzentration nachlässt, Sie wichtige Themen vergessen oder Chancen übersehen – und Sie im Extremfall bei 180 km/h an die Wand fahren.</p>
<p>Denken Sie daran, das Projekt sind Sie. Achten Sie also auf sich. Damit nicht einmal ein Kollege von Ihnen eine so erschütternde Geschichte erzählt, wie ich Sie auf der Almhütte hören musste.</p>
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		<title>Ab in die Zukunft: Nehmen Sie die Herausforderungen an!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 16:57:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Wildwasser-Rafting]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wildwasser-Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Tellerwäscher zum Millionär, vom Eisverkäufer zum Konzernchef … das ist nicht nur der amerikanische Traum, sondern eine reale Geschichte aus unserem Kulturkreis, die Ihnen dabei helfen kann, Ihren eigenen Weg – vor allem auch als starke und souveräne Führungskraft – zu gehen. Natürlich nur, wenn Ihnen daran gelegen ist, erfolgreich zu sein. Jetzt und  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Tellerwäscher zum Millionär, vom Eisverkäufer zum Konzernchef … das ist nicht nur der amerikanische Traum, sondern eine reale Geschichte aus unserem Kulturkreis, die Ihnen dabei helfen kann, Ihren eigenen Weg – vor allem auch als starke und souveräne Führungskraft – zu gehen. Natürlich nur, wenn Ihnen daran gelegen ist, erfolgreich zu sein. Jetzt und in Zukunft …</p>
<h4>Vom Eisverkäufer zum Konzernchef</h4>
<p>Klar, jemand, der es vom Tellerwäscher zum Millionär schafft, braucht auch Glück. Keine Frage. Aber das ganze Glück nutzt nichts, wenn Sie nicht geistesgegenwärtig genug sind, die Chancen zu ergreifen, die sich Ihnen bieten. Vor allem aber: Wenn Sie nicht fähig sind, die Herausforderungen anzunehmen, die auf ihrem Weg liegen. Diese Fähigkeit können Sie trainieren – und zwar in dem Sie eine bestimmte Haltung einnehmen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als Peter Brabeck-Lethmathe, der bis 2017 Verwaltungsratspräsident von Nestlé war, einmal gefragt wurde, wie er den Weg vom Eisverkäufer bis an die Spitze des Konzerns geschafft hatte, ob er einen Plan verfolgt hatte, antwortete dieser sinngemäß:</p>
<p>„Ich bin diesen Weg einfach gegangen, Schritt für Schritt, es gab keinen Plan. Aber bei jedem Schritt habe ich mir vorgenommen, <a href="https://herbertschreib.com/2019/01/turbulente-zeiten-staerke/">das Beste</a> zu geben. Dieser Anspruch an mich selbst war es, der mich hat wachsen lassen.“</p>
<p>Oder wie ich es im Rahmen meiner WILDWASSER-STRATEGIE ausdrücke: Nur wenn Sie die Herausforderung des Flusses annehmen, werden Sie besser und erfolgreicher. Raus aus der Komfortzone, rein in eine Zukunft, in der sie über sich hinausgewachsen sind.</p>
<h4>Sie haben die Wahl</h4>
<p>Natürlich können Sie auch in Ihrer Komfortzone verharren und die Konfrontation mit Neuem, Unbekannten, Herausforderndem meiden. Sie können am Ufer entlang gehen, anstatt sich ins Wildwasser zu stürzen. Sie haben die Wahl. Aber wenn Sie Ihren persönlichen Weg erfolgreich gehen wollen, dann ist das Verharren in der Komfortzone nicht die ratsame Option – zumal der Komfort Ihrer Sicherheitszone auch immer trügerisch ist.</p>
<p>Ich werde gerade deswegen in Unternehmen geholt, weil es die absolute Sicherheit – zum Beispiel auf dem Markt – nicht gibt. Das einzig Gewisse ist das Ungewisse. Die einzige Sicherheit, die wir gewinnen können, ist jene, die wir uns selbst erarbeiten. Das habe ich im Wildwasser gelernt: Sicherheit gibt nur die Entwicklung der Fähigkeit, angemessen auf unsichere Situationen reagieren zu können.</p>
<h4>Ab in den Schleudergang</h4>
<p>Jeder Versuch, diesem zum Teil anstrengenden Weg auszuweichen oder es mir in meiner Komfortzone bequem zu machen, führte im Sinne meiner Weiterentwicklung als Wildwasserfahrer in eine Sackgasse. Klar war es nicht immer angenehm, mich mit meinem Kajak wieder und wieder in kräftige Walzen zu begeben, von der Wucht des Wassers wie in einer Waschmaschine im Schleudergang hin- und hergeworfen zu werden. Aber letztendlich machte es mich stärker und agiler. Es wurden Fertigkeiten trainiert und entwickelt, die sonst nie in dieser Art zum Vorschein gekommen wären.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich denke, bei Ihnen im Geschäftsleben ist es ähnlich. Auch da kommen Sie nicht weiter, wenn Sie sich nur im gewohnten Fahrwasser bewegen und immer nur in Ihrer Komfortzone bleiben. Und das Ausprobieren und Erlernen von Neuem ist nicht ganz einfach, verlangt Mut und die Fähigkeit, konstruktiv mit kurzfristigen Rückschlägen umgehen zu können. Im derzeitigen Wirtschaftsleben kommen die Wellen der Veränderungen, der Neuerungen und der abrupten Umbrüche immer schneller und zum Teil auch immer heftiger. Wie ich früher schon bemerkt habe, reicht ein „Mehr vom Selben“ nicht mehr aus, um in diesem dynamischen Umfeld erfolgreich zu sein. Alle, auch die Erfahrungsträger, sind gefordert, sich ständig weiterzuentwickeln. Und diese Weiterentwicklung verlangt, sich immer wieder einmal Neuem und Ungewohntem zu stellen.</p>
<p>Peter Brabeck-Lethmathe hätte seinen Weg nicht mit Erfolg gehen können, wenn „er immer nur am Ufer entlang gegangen wäre“. Er hat sich ins Wildwasser gestürzt. Er hatte einen hohen Anspruch an sich und sein Tun. Wie Sie das für sich nutzen können, lernen Sie in der dritten Disziplin meiner <a href="https://herbertschreib.com/wildwasser-strategie/">WILDWASSERSTRATEGIE</a> LEAN INTO IT – raus aus der Komfortzone, „lehnen“ Sie sich aktiv in Schwierigkeiten hinein. Ab in eine <a href="https://herbertschreib.com/2018/04/moderne-fuehrungskultur/">Zukunft, in der Sie stärker und erfolgreicher sind</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2019/02/ab-in-die-zukunft-nehmen-sie-die-herausforderungen-an/">Ab in die Zukunft: Nehmen Sie die Herausforderungen an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
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