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	<title>Unkategorisiert Archive - Herbert Schreib</title>
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	<description>Ihr Guide für unternehmerisches Wildwasser</description>
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	<title>Unkategorisiert Archive - Herbert Schreib</title>
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		<title>Für mehr Erfolg im Leben: Ab an die nächste Tankstelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2019 09:46:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie mit Ihrem Auto eine lange Strecke auf der Autobahn zurücklegen, dann haben Sie ganz gewiss eine Sache im Auge: ihren Tankstand. Klar, Sie müssen schließlich vorab kalkulieren, wie weit Sie mit Ihrem Benzin fahren können, um gegebenenfalls den Blinker zu setzen und eine Tankstelle anzufahren. So machen Sie das, so mache ich das.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2019/01/erfolg-im-leben/">Für mehr Erfolg im Leben: Ab an die nächste Tankstelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie mit Ihrem Auto eine lange Strecke auf der Autobahn zurücklegen, dann haben Sie ganz gewiss eine Sache im Auge: ihren Tankstand. Klar, Sie müssen schließlich vorab kalkulieren, wie weit Sie mit Ihrem Benzin fahren können, um gegebenenfalls den Blinker zu setzen und eine Tankstelle anzufahren.</p>
<p>So machen Sie das, so mache ich das. Was ich allerdings nicht verstehe: Warum schauen so wenige Menschen auf ihre ganz persönliche, innere Tankanzeige?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h4>Ohne Fleiß kein Preis</h4>
<p>Sie kennen das sicherlich: Sie haben sich ein Ziel gesetzt und – egal, ob im Privatleben oder im Business – braucht es Training, Einsatz und Fleiß. So ist es beim Erlernen eines Musikinstruments, bei der Weiterentwicklung Ihres Sportkönnens oder um im Beruf besser und effektiver zu werden. Entscheidend für den Erfolg ist das Training und die Übung. Dabei wird nur allzu oft übersehen, dass zu einem vernünftigen Training und zu einer fundierten Leistungssteigerung auch Auftankphasen gehören.</p>
<h4>Nächster Stop: Tankstelle</h4>
<p>Ist das Ziel erst einmal erreicht, sind Sie glücklich und stolz. Logisch. Doch leider habe ich schon viel zu häufig gesehen, dass Menschen anfänglich euphorisch und voller Motivation in neue Herausforderungen gestartet sind, die ersten Etappenziele auch erreicht haben, um nach kurzer Zeit von der vielen Arbeit, die es braucht, um das neue Level zu halten und es weiter auszubauen, überrollt werden.</p>
<p>Doch so muss das nicht sein. Ich sage: KEEP IT UP!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Denn das Geheimrezept, um langfristig auf der Autobahn des Erfolgs zu bleiben, ist ganz einfach: Besuchen Sie regelmäßig und frühzeitig Ihre innere Tankstelle, um aufzutanken und sich neu auszurichten.</p>
<h4>Die Ruhe im Kehrwasser</h4>
<p>Der Begriff  „Tankstelle“ löst in mir immer positive Erinnerungen aus. Denn auch beim Kajakfahren und Rafting gibt es solche Tankstellen zum Auftanken und Ausrichten. Nämlich im Kehrwasser. Das sind Zonen im Fluss, die sich hinter angeströmten Felsen oder an der Innenseite von Kurven bilden. In ihnen ist die Strömung manchmal ruhig, manchmal fließt das Wasser sogar flussaufwärts. Hier kommt auch der Begriff Kehrwasser her.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich fahre in solche Kehrwasser gerne rein, um mich immer wieder kurz aus der <a href="https://herbertschreib.com/wildwasser-strategie/" target="_blank" rel="noopener">wilden Strömung</a> herauszunehmen. Stellen Sie sich das so vor: ich inmitten eines turbulenten Flusses, doch gleichzeitig in einer kleinen Ruhezone. Durchatmen ist dann angesagt und ich richte meinen Blick nach vorne, um mir einen Überblick über den nächsten Teil der Strecke zu verschaffen. Das sind meine „Power-Tankstellen“. Sie helfen mir, mein Level hochzuhalten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h4>Mehr Erfolg durch vollen Tank</h4>
<p>Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich ebenfalls solche Kehrwasser-Phasen einzurichten. Phasen, in denen Sie sich voll und ganz aufs Ausruhen und Fokussieren konzentrieren. Das kann alleine sein, aber auch im Team.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Sobald nämlich Müdigkeit eintritt, von den vielen Wellen, gegen die Sie in Ihrem Fluss ankämpfen müssen, wird oben bleiben schwer.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich wurde Anfang des Jahres zu solch einer Pause gezwungen, da ich zu den Betroffenen gehörte, für die der schön anmutende Schnee zum Ärger geworden ist. Dennoch nutzte ich die Zeit, die ich eigentlich zum Langlaufen und Skifahren nutzen wollte, ganz einfach damit, meinen persönlichen Tank aufzufüllen und mich mit meinen nächsten Streckenabschnitten im Leben zu befassen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und siehe da: Das pusht mich. Ich bekomme neue Energie, freue mich auf das Kommende und weiß ganz genau, was ich tun will. Dank der Auszeit an meiner Tankstelle.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Tank vollgemacht?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2019/01/erfolg-im-leben/">Für mehr Erfolg im Leben: Ab an die nächste Tankstelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
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		<title>5 Wege, wie Sie in turbulenten Zeiten zu persönlicher Stärke finden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2019 10:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wildwasser-Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob sich Marcel Hirscher im Training verausgabt oder sich in seinen nächsten Slalom stürzt – er fokussiert sich immer darauf, seine Stärken zu stärken. Wie Sie dies auch im Business nutzen und welche weiteren vier Aspekte Ihnen helfen, in turbulenten Zeiten Herausforderungen stark und souverän zu meistern, darüber schreibe ich in meinem neuen Gastbeitrag bei  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2019/01/turbulente-zeiten-staerke/">5 Wege, wie Sie in turbulenten Zeiten zu persönlicher Stärke finden</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob sich Marcel Hirscher im Training verausgabt oder sich in seinen nächsten Slalom stürzt – er fokussiert sich immer darauf, seine Stärken zu stärken.</p>
<p>Wie Sie dies auch <strong>im Business</strong> nutzen und welche weiteren vier Aspekte Ihnen helfen, in turbulenten Zeiten Herausforderungen <strong>stark und souverän</strong> zu meistern, darüber schreibe ich in meinem neuen Gastbeitrag bei <a href="https://www.port41.at/artikel/5-wege-wie-sie-in-turbulenten-zeiten-zu-persoenlicher-staerke-finden" target="_blank" rel="noopener">Port41</a> &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2019/01/turbulente-zeiten-staerke/">5 Wege, wie Sie in turbulenten Zeiten zu persönlicher Stärke finden</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
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		<title>Richten Sie sich auf – und meistern Sie die Herausforderungen</title>
		<link>https://herbertschreib.com/2018/11/meistern-sie-herausforderungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 13:57:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Wildwasser-Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der DAX im Tiefflug. Aus den Staaten kommt wenig Gutes über den großen Teich. Die Automobilbranche kommt aus der selbstverschuldeten Krise nicht heraus. Digitalisierungsprobleme und Globalisierungsrisiken drohen. China ante Portas. Und nicht zu vergessen: der Brexit. Was tun Sie als Führungskraft, wenn Ihr Unternehmen schmerzhafte Einbußen einstecken muss? Welche Gefahren und unruhige Zeiten sehen Sie  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2018/11/meistern-sie-herausforderungen/">Richten Sie sich auf – und meistern Sie die Herausforderungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der DAX im Tiefflug. Aus den Staaten kommt wenig Gutes über den großen Teich. Die Automobilbranche kommt aus der selbstverschuldeten Krise nicht heraus. Digitalisierungsprobleme und Globalisierungsrisiken drohen. China ante Portas. Und nicht zu vergessen: der Brexit.</p>
<p>Was tun Sie als Führungskraft, wenn Ihr Unternehmen schmerzhafte Einbußen einstecken muss? Welche Gefahren und unruhige Zeiten sehen Sie auf sich zukommen? Und wie bestehen Sie diese Herausforderungen?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h4>Das Stehaufmännchen-Prinzip</h4>
<p>Menschen brauchen, um bei einem Rückschlag dem weiteren Lauf der Dinge nicht wie ein Stück Treibholz ausgeliefert zu sein, eine bestimmte Fähigkeit. Diese Fähigkeit wird auch als „Stehaufmännchen-Prinzip“ bezeichnet. Ein anderer, wie ich finde weniger schöner Name, ist der wissenschaftliche Begriff aus der Psychologie „Resilienz“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Je schneller sich ein Mensch in einer Krise aufrichtet und wieder energiegeladen und souverän ist, desto resilienter ist er. Somit ist diese Fähigkeit grundlegend, um bei schwierigen Herausforderungen zu bestehen. Diese schwierigen Herausforderungen können im privaten Bereich auftreten – oder eben im Businessumfeld.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Für Sie als Führungskraft, welche eine besondere Verantwortung auch für andere Menschen trägt, ist es wichtig zu wissen: Diese Fähigkeit können Sie mit meiner WILDWASSER-STRATEGIE trainieren – und somit Ihrer Verantwortung gerecht werden.<span class="Apple-converted-space">  </span>Wie wichtig dieses Training ist, spüre ich jedes Mal, wenn ich mit dem Kajak im wilden Wasser unterwegs bin &#8230;</p>
<h4>Stark und souverän in der Krise</h4>
<p>Die Gischt spritzt, der Fluss reißt mein Kajak mit, ich rase auf einen Felsvorsprung zu, nehme den Schwung auf, um gekonnt die Richtung zu wechseln, schieße am spitzen Gestein vorbei weiter flussabwärts – als mich plötzlich eine unvorhergesehene Welle trifft und ich kentere. Wenn ich in einem solchen Moment nicht die Technik der Eskimorolle beherrschen würde, dann wäre eine solche Situation ganz schön unangenehm und in manchen Fällen sogar lebensbedrohlich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Eskimorolle ist eine spezielle Technik zum Wiederaufrichten des Kajaks nach einer Kenterung, die dazu dient, nicht aussteigen und schwimmen zu müssen. Nach dem Erlernen dieser Rettungstechnik eröffnen sich für den Kajakfahrer neue Dimensionen. Er erlangt durch diese Technik Sicherheit und Freiheit. Und so ist das auch im Business.</p>
<h4>Beherrschen Sie die Eskimorolle fürs Business!</h4>
<p>Sobald Sie die Eskimorolle fürs Business beherrschen, wissen Sie, dass Sie sich zutrauen können, Neues und Herausforderndes anzupacken. Denn Sie wissen, wie Sie auch bei Fehlschlägen oder einer Krise stark und souverän bleiben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als Führungskraft dient Ihnen die WILDWASSER-STRATEGIE als mentale und emotionale „Eskimorolle“.</p>
<p>Mit den fünf Prinzipen der <a href="https://herbertschreib.com/wildwasser-strategie/" target="_blank" rel="noopener">WILDWASSER-STRATEGIE</a> trainieren Sie Ihre mentale und emotionale Stärke, ihre „innere Eskimorolle“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Zusammenwirken der Disziplinen gibt Ihnen die Kraft, sich in anspruchsvollen Situationen immer wieder aufzurichten und neu auszurichten – und auch mental wendiger zu werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Eskimorolle fürs Business erlaubt Ihnen, dass Sie sich immer wieder in schwieriges oder ungewohntes Terrain hineinwagen können. Sie<span class="Apple-converted-space">  </span>bleiben auch in schwierigen Situationen offen, mutig und agil. Das gibt Ihnen Sicherheit. Trainieren Sie mit den Übungen <a href="https://amzn.to/2lImzux" target="_blank" rel="noopener">in meinem Buch</a>  und Sie lernen den souveränen Umgang mit belastenden Emotionen wie etwa Angst, Frustration oder Ärger und wie Sie es schaffen, sich nach einem „Umkippen“ wieder schnell aufzurichten. So bleiben Sie oben – auch in der Krise.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2018/11/meistern-sie-herausforderungen/">Richten Sie sich auf – und meistern Sie die Herausforderungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
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		<title>Der Kniff für eine krisenfeste Unternehmenskultur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2018 11:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie werden das kennen: Kaum erscheinen bekannte Unternehmen mit aktuellen Hiobsbotschaften in der Presse – sei es, weil sie ihre Gewinnerwartungen nach unten korrigieren mussten, sei es, weil Brexit oder Trumps Handelskrieg mit China ihnen den Umsatz verhageln – schon fragen Sie sich als verantwortungsvolle Führungskraft: Sind wir fit genug für solch unruhige Zeiten? Ist  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2018/09/der-kniff-fuer-eine-krisenfeste-unternehmenskultur/">Der Kniff für eine krisenfeste Unternehmenskultur</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie werden das kennen: Kaum erscheinen bekannte Unternehmen mit aktuellen Hiobsbotschaften in der Presse – sei es, weil sie ihre Gewinnerwartungen nach unten korrigieren mussten, sei es, weil Brexit oder Trumps Handelskrieg mit China ihnen den Umsatz verhageln – schon fragen Sie sich als verantwortungsvolle Führungskraft: Sind wir fit genug für solch unruhige Zeiten? Ist unser Unternehmen stark genug, um sich auf Situationen mit dramatischer Dynamik einzustellen?</p>
<p>Ich möchte Ihnen hier einen Weg vorstellen, wie Ihr Unternehmen fit durch Krisen steuert.</p>
<h4>Im Auge des Sturms</h4>
<p>Inspiriert dazu hat mich die Firma Hilti, bei der ich vor Kurzem eingeladen war. Sie ist nicht nur weltberühmt für ihre Bohrhammer, sondern erhält auch jedes Jahr Auszeichnungen als „Best Place to Work“. Mit ihren Auszeichnungen als „Bester Arbeitgeber“ zieht Hilti hervorragende Fachkräfte an.</p>
<p>Ich interessierte mich schon lange für die Firma, weil ich wissen wollte, wie die es schaffen, immer wieder zum besten Arbeitgeber gewählt zu werden und gleichzeitig wirtschaftlich so erfolgreich zu sein.</p>
<p>Ich erkannte bei meinem Besuch, dass der Kern dieses erfolgreichen Weges das Kulturentwicklungsprogramm ist, das seit über 30 Jahren besteht. Hilti hat 27.000 Mitarbeiter weltweit, für diese gibt es 70 Trainer, die sich primär um das Thema Unternehmenskultur kümmern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Fokus des Programms liegt hierbei weniger auf fachlichen Weiterbildungen, sondern primär auf dem Thema Kultur – und das ist für mich der Kern des Erfolges von Hilti auch in stürmischen Zeiten: Bei Hilti stehen besonders die Teamwerte im Mittelpunkt.</p>
<h4>Die Unternehmenskultur im Kern</h4>
<p>Die Unternehmenskultur ist nicht starr, sie wird bei Hilti mit dem Input aller 27.000 Mitarbeiter stetig aktualisiert. <a href="https://herbertschreib.com/2018/07/globale-zusammenarbeit/" target="_blank" rel="noopener">Jeder im Unternehmen arbeitet somit an der Unternehmenskultur mi</a>t, die Unternehmenswerte sind sehr prominent.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Sie sind Leitwerte, ein Kodex: Wie die Unternehmenskultur gelebt wird – innerhalb der Teams, mit Geschäftspartnern, mit Kunden – ist ein wichtiges Thema bei Hilti. Auch die Bewertung der Führungskräfte erfolgt anhand ihrer Fähigkeit, die vereinbarte Unternehmenskultur zu leben und in ihr Team zu tragen. Wenn neue Leute in Führungspositionen kommen, ist die Unternehmenskultur ein wichtiges Handlungskriterium. Handeln sie nicht entsprechend, dann endet ihre Zeit bei Hilti.</p>
<p>So gewährleistet die Geschäftsführung, dass die Unternehmenskultur als Kern des Erfolges dynamisch weitergetragen wird.</p>
<h4>Kultur ist kein Schön-Wetter-Thema</h4>
<p>Leider ist dies bei vielen Unternehmen nicht der Fall, sie fahren eine andere Linie. Die Unternehmenskultur dient bei ihnen lediglich der Imagepflege. Sind die Zahlen gut, dann präsentiert sich das Unternehmen spendabel, was Kultur, Training, Teamentwicklung, Verbesserung der Kundenbetreuung etc. angeht.</p>
<p>Aber Kultur zu pflegen, ist kein Schön-Wetter-Thema, wenn es gerade gut läuft finanziell. Geld und Umsatz sind wichtig. Aber wenn es mal nicht so läuft, dann ist es der falsche Ansatz, hier das Budget zu kürzen.</p>
<p>Die Firma Hilti geht ihren eigenen Weg: Hilti hatte zur Zeit der Finanzkrise 2008 ebenfalls eine kleine finanzielle Delle zu verkraften. Aber: Das einzige Budget, das nicht gestrichen wurde, war das Kultur-Budget – ein zweistelliger Millionenbetrag im Jahr. Das ist für mich vorbildlich: Denn so wissen alle Firmenangehörigen, dass dem Unternehmen Kultur wirklich wichtig ist und dass sie einen gemeinsamen Kern haben – etwas, das ihnen Sicherheit und Kraft gibt, wenn es turbulent wird. Sie haben ihren Weg gefunden.</p>
<p>FIND YOUR LINE<span class="Apple-converted-space">  </span>– das ist die Lektion, die ich bei Hilti bestätigt gefunden habe und die zu den 5 Bestandteilen meiner <a href="https://herbertschreib.com/wildwasser-strategie/" target="_blank" rel="noopener">Wildwasser-Strategie</a> gehört: Herausfiltern, was Ihnen wirklich wichtig ist, und sich immer wieder auf diesen Kern fokussieren.</p>
<p>Die Besinnung auf Ihre Unternehmenslinie, den Kern Ihres Business, macht Sie fit, um gestärkt aus einer Krise herauszugehen. FIND YOUR LINE bedeutet auch: Finden Sie Ihre Unternehmenskultur.</p>
<p>Denn in Krisen gibt diese Unternehmenskultur Orientierung. Engagierte Menschen gehen gern zu Firmen mit einer starken Kultur, wie Hilti sie hat – das ist natürlich in jeder Krise, die die Märkte aufwühlt, ein Pfund, mit dem sich haushalten lässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2018/09/der-kniff-fuer-eine-krisenfeste-unternehmenskultur/">Der Kniff für eine krisenfeste Unternehmenskultur</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
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		<title>Überforderung – So bleibt Ihr Team stark</title>
		<link>https://herbertschreib.com/2018/08/ueberforderung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Aug 2018 08:21:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte berichten mir von Stress, Zeitdruck, Mehrfachbelastung und Überforderung. Jeder zweite deutsche Arbeitnehmer fühlt sich am Arbeitsplatz unter Zeitdruck und beklagt, verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen zu müssen. Jeder fünfte gibt sogar völlige Überforderung an. Woran liegt das? Wie können wir das ändern? Die Belastung wächst Die Zahlen stammen aus dem „Stressreport  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2018/08/ueberforderung/">Überforderung – So bleibt Ihr Team stark</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte berichten mir von Stress,<br />
Zeitdruck, Mehrfachbelastung und Überforderung. Jeder zweite deutsche<br />
Arbeitnehmer fühlt sich am Arbeitsplatz unter Zeitdruck und beklagt,<br />
verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen zu müssen. Jeder fünfte gibt<br />
sogar völlige Überforderung an. Woran liegt das? Wie können wir das<br />
ändern?</p>
<h4>Die Belastung wächst</h4>
<p>Die Zahlen stammen aus dem „Stressreport Deutschland 2012“ der<br />
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.<br />
Die Daten des Reports wurden in Deutschland bei einer Befragung<br />
von rund 20.000 Beschäftigten in den unterschiedlichsten Branchen und<br />
Unternehmen über einen Zeitraum von mehreren Monaten erhoben.<br />
Auffallend ist: Die Führungskräfte berichten davon, dass Stress und<br />
Überforderung in den letzten Jahren zugenommen haben. Die Faktoren,<br />
die Mitarbeiter wie Führungskräfte am meisten beanspruchen, sind laut<br />
den Erhebungen des Reports: verschiedene Arbeiten gleichzeitig<br />
durchführen zu müssen, starker Termin- und Leistungsdruck, häufige<br />
Arbeitsunterbrechungen etwa durch Telefon, E-Mails und Kollegen. Und<br />
das war wohlgemerkt 2012! Seitdem hat sich die Situation in vielen<br />
Unternehmen noch um mindestens eine Spur verschärft.<br />
Ein weiteres Manko: Lange Arbeitszeiten und das Ausfallen von Pausen<br />
zum Regenerieren. Denn: Je höher die Wochenarbeitszeit ist,<br />
desto öfter entfallen die Pausen – meist, weil diese nicht in den<br />
Arbeitsablauf passen oder zu viel zu tun ist.</p>
<h4>Arbeiten bis zur Erschöpfung</h4>
<p>Wie Sie selbst sicher schon des Öfteren erlebt haben, zeichnet sich die<br />
Arbeitswelt von heute durch ständigen Wandel und Veränderung aus.<br />
Umstrukturierungen sind alltäglich und nichts Außergewöhnliches. Dies<br />
schlägt sich auch in den Zahlen zu Stress und Überforderung nieder.<br />
Diejenigen, die sich während der Befragung gerade in einem<br />
Umstrukturierungsprozess befanden, berichteten von höheren Belastungen<br />
als jene in Unternehmen, in denen gerade keine massive Veränderung<br />
anstand. Auch die Berichte über gesundheitliche, vor allem psychische<br />
Beeinträchtigungen wie Müdigkeit und Erschöpfung, Kopfschmerzen,<br />
Nervosität und Reizbarkeit, Schlafstörungen bis hin zu<br />
Niedergeschlagenheit waren während Restrukturierungen signifikant höher.<br />
Aus der Befragung des Stressreports lässt sich deutlich herauslesen, wie<br />
stark Führung als Kraft gegen Stress und Überforderung wirken kann.</p>
<h4>Die Führungskraft als Rettungsanker</h4>
<p>Ich rate Ihnen dazu, als Führungskraft präsent zu sein und als<br />
Ansprechpartner und Unterstützer zu agieren. Das trägt bei Mitarbeitern<br />
äußerst positiv zur Vermeidung von Stress und Überforderung bei. Das ist<br />
natürlich leichter gesagt als getan, denn nicht nur die Angestellten kämpfen<br />
mit Zeitdruck und Überlastungen. Neuere, kleinere und punktuellere<br />
Studien bestätigen den alarmierenden Trend der Stresszunahme auf allen<br />
Ebenen und in fast allen Gesellschaftsschichten.<br />
So zeigt etwa eine österreichische Studie der Allianz Versicherung<br />
aus dem Jahr 2017, dass Stressfaktor Nummer eins der Zeitdruck im<br />
Berufsleben ist und sich ein Viertel der Berufstätigen vom Burnout bedroht<br />
fühlt. Frappierend bei dieser repräsentativen Studie ist die Erkenntnis, dass<br />
die Stressbelastung immer früher einsetzt. So empfinden bereits 41 Prozent<br />
der 18- bis 34-Jährigen eine akute Stressbelastung am Arbeitsplatz.<br />
Und Führungskräfte sind davon eben nicht ausgenommen.<br />
Interessant sind die beiden Top-Wünsche in Bezug auf Stressreduzierung am<br />
Arbeitsplatz. Es sind die Verbesserung der Arbeitsorganisation und auch hier<br />
wiederum der Faktor Führung. Auch die österreichischen<br />
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wünschen sich besser geschulte und<br />
entwickelte Führungskräfte. Sie sehen also, als Führungskraft müssen Sie<br />
sich nicht nur den ohnehin steigenden Anforderungen der Arbeitswelt<br />
stellen, sondern auch noch Ihre Mitarbeiter durch diese Belastungen leiten.</p>
<h4>Das Rundum-Paket an Verantwortung</h4>
<p>Das ist ein weiterer sehr guter Grund, sich als Führungskraft mit meiner<br />
WILDWASSER-STRATEGIE zu beschäftigen und diese für die persönliche<br />
Weiterentwicklung zu nutzen. Berücksichtigen Sie auch noch die Kosten,<br />
die durch die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschäftigten für<br />
Ihr Unternehmen und für die Gesamtwirtschaft entstehen, gewinnt die<br />
Thematik Selbstführung von Führungskräften nochmals an Bedeutung.<br />
Denn dabei geht es nicht mehr nur darum, die eigene Leistungsstärke als<br />
Führungskraft zu erhalten und zu steigern, sondern vor allem auch darum,<br />
wie es gelingen kann, als souverän agierende Führungskräfte die Gesundheit<br />
und Leistungsstärke der Mitarbeiter insgesamt hochzuhalten.<br />
Und davon hängt letztlich auch Ihr Erfolg ab. Also: Packen Sie es an!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herbertschreib.com/2018/08/ueberforderung/">Überforderung – So bleibt Ihr Team stark</a> erschien zuerst auf <a href="https://herbertschreib.com">Herbert Schreib</a>.</p>
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		<title>Kopfsache – gesund und stark über den Nacken hinaus</title>
		<link>https://herbertschreib.com/2018/06/mentale-gesundheit-buero/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 10:47:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abends noch ein paar Kilometer laufen oder für eine Stunde ins Fitnessstudio – der perfekte Ausgleich für Ihren stressigen Arbeitsalltag. Und doch sind Sie im Meeting am nächsten Morgen angespannt. Es geht drunter und drüber und Sie ertappen sich dabei, dass Sie Ihre Anliegen durchboxen, nur damit diese möglichst schnell vom Tisch sind. Keine angenehme  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Abends noch ein paar Kilometer laufen oder für eine Stunde ins Fitnessstudio – der perfekte Ausgleich für Ihren stressigen Arbeitsalltag. Und doch sind Sie im Meeting am nächsten Morgen angespannt. Es geht drunter und drüber und Sie ertappen sich dabei, dass Sie Ihre Anliegen durchboxen, nur damit diese möglichst schnell vom Tisch sind. Keine angenehme Situation, weder für Sie noch für Ihre Mitarbeiter.</p>
<p>Nein, ich unterstelle Ihnen durchaus keine böse Absicht. Vielmehr ist Ihnen ein Versäumnis unterlaufen, die unter Führungskräften alles andere als selten auftritt: Vor lauter körperlicher Fitness haben Sie Ihre mentale Stärke außer Acht gelassen.</p>
<h4>Von Bürogymnastik und Veggie-Tagen</h4>
<p>Von der Mikrogymnastik im Sitzen über höhenverstellbare Schreibtische bis hin zu <a href="http://orf.at/stories/2432844/" target="_blank" rel="noopener">unternehmenseigenen Fitnessstudios</a> – ja, inzwischen lassen sich auch in Österreich und Deutschland viele Unternehmen so einiges einfallen, um ihre Mitarbeiter während der Arbeitszeit körperlich fit zu halten. Und auch die Kantinen in Großunternehmen und Bürokomplexen setzen vielerorten auf gesündere Kost für jene, die Wert auf eine ausgewogene Ernährung setzen. Doch der Blick auf die emotionale und mentale Stärkung bei Führungskräften und Mitarbeitern wird auch heute noch als „esoterisch“ belächelt und abgetan. Darum soll sich doch jeder ganz individuell im stillen Kämmerchen kümmern.</p>
<p>Gerade in Zeiten der heutigen Herausforderungen durch digitalen Wandel, globalen Wettbewerb oder agiles, eigenverantwortliches Arbeiten ist diese Denkweise jedoch nicht nur unzeitgemäß, sondern grob fahrlässig sogar. Schließlich ist das ganzheitliche Wohlbefinden aller Mitarbeiter eines Unternehmens das größte Kapital desgleichen. Wieso also ist die mentale Fitness nicht schon längst genauso normal wie die Gymnastik am Arbeitsplatz? Wenn Sie etwas für Ihren Kopf tun, heißt das schließlich nicht, dass Sie krank sind.</p>
<h4>Schluss mit der Tabuisierung!</h4>
<p>Betrachten Sie Ihre Haltung also aus zwei Perspektiven. Ihre Sitz- und Stehhaltung entscheidet eklatant über die Gesundheit Ihres Bewegungsapparats – und bedarf daher regelmäßiger Kräftigung, das wissen Sie. Doch wie sieht es mit Ihrer mentalen Haltung zu Arbeit und Team aus? Wie halten Sie sich im Zusammenspiel mit anderen, wie reagieren Sie, worauf springen Sie an? Oder aber auch über den rein beruflichen Kontext hinaus: <a href="https://herbertschreib.com/2018/06/was-ist-ihr-ding/" target="_blank" rel="noopener">Was ist Ihnen wichtig?</a></p>
<p>Ob Tai Chi am Morgen oder einfache Atemübungen in der Mittagspause – durch pragmatische und bodenständige Übungen stärken Sie Ihre Konzentrationsfähigkeit, ohne dabei in angespannte Verbissenheit abzurutschen. Dabei liegt der Fokus eben nicht auf Muskelaufbau, der perfekten körperlichen Haltung. Vielmehr erlangen Sie schon durch wenige, ganz bewusst genutzte Minuten neue mentale Frische ebenso wie Interesse an Neuem und Neugier für Veränderung.</p>
<h4>Mehr Power mit Köpfchen</h4>
<p>In meinen Workshops schaffe ich es bereits durch kleine Aktivierungen am Morgen immer wieder, meinen Teilnehmern diese Selbstreflexion ins Bewusstsein und den Alltag zu bringen. Mit interessantem Erfolg: Wenn sie gelernt haben, innezuhalten und zuzuhören, sind sie <a href="https://herbertschreib.com/2018/05/management-auf-einen-nenner/" target="_blank" rel="noopener">offener für unterschiedliche Meinungen und Ideen</a>. Und genau dies spiegeln ihnen dann auch die Mitarbeiter und Kollegen.</p>
<p>Statt Ihre Meinung und Ihre Idee beim nächsten Meeting mit Nachdruck Ihrem Team auf’s Auge zu drücken, empfehle ich Ihnen: Nehmen Sie sich vor Beginn des Meetings einen Moment Zeit, atmen Sie einige Male kurz und bewusst durch. Stellen Sie sich mental auf das Meeting ein und sehen Sie sich als Dirigent und nicht als Solospieler. Denn nur als Dirigent mit einer offenen und konstruktiven Haltung sehen Sie Ihr ganzes Team, hören die einzelnen Impulse und finden gemeinsam die beste Idee. Und bringen Ihren Puls nicht unnötig auf 180.</p>
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		<title>Was ist Ihr Ding?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2018 09:49:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Shaquem Griffin ist der erste einhändige Football-Spieler, der einen Millionenvertrag unterschrieben hat. „Gott hat mich auf die Erde geschickt, damit ich den Menschen zeige: Es ist unerheblich was andere sagen“ so der 22-Jährige. Ihm wurde in jungen Jahren ein Unterarm amputiert. Das hielt ihn nicht davon ab, eine Profi-Laufbahn als Football-Spieler anzupeilen. Auch nicht die  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Shaquem Griffin ist der erste einhändige Football-Spieler, der <a href="https://www.ran.de/us-sport/nfl/nfl-news/shaquem-griffin-eine-hand-am-grossen-traum-119978" target="_blank" rel="noopener">einen Millionenvertrag unterschrieben</a> hat. „Gott hat mich auf die Erde geschickt, damit ich den Menschen zeige: Es ist unerheblich was andere sagen“ so der 22-Jährige. Ihm wurde in jungen Jahren ein Unterarm amputiert. Das hielt ihn nicht davon ab, eine Profi-Laufbahn als Football-Spieler anzupeilen. Auch nicht die zum Teil völlig niederschmetternden negativen Äußerungen von ehemaligen Trainern. Als ich davon gehört habe, bekam ich Gänsehaut. Warum? Weil Griffin einfach „sein Ding“ macht – und damit zum Vorbild für uns alle wird. Wir alle sollten unser Ding machen.</p>
<p>Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie wissen, was Ihr Ding ist. Das gilt auch – und besonders – für den Unternehmenskontext. Viele Menschen sind immer noch der Meinung: Arbeit ist Arbeit und das eigentliche Leben findet woanders statt. Manche sind sogar felsenfest davon überzeugt, dass sich das eigene Ding machen nicht <a href="https://herbertschreib.com/2018/05/management-auf-einen-nenner/" target="_blank" rel="noopener">mit dem Verfolgen von Unternehmenszielen verbinden</a> lässt. Das ist schade und ein Irrglaube. Ich hoffe, bei Ihnen ist es anders. Vielleicht so wie bei Chris, einem meiner Kunden, der es schon über Jahre schafft, sein Ding zu machen – sich zu verwirklichen und so zu handeln, wie es für ihn sinn- und wertvoll ist.</p>
<p>Chris hat in den vergangenen zehn Jahren vier Mal das Unternehmen gewechselt. Ist er deshalb sprunghaft? Nein! Jedes Mal hat er die ihm aufgetragenen Projekte erfolgreich abgeschlossen. Bei jeder Tätigkeit hatte er im umweltschonenden Energiebereich zu tun, konnte dabei in einem internationalen Umfeld etwas nachhaltig Wirksames erschaffen und seiner Stärke, heterogene Teams zu einem starken Ganzen zu formen, nachkommen. Also hat er – unabhängig von der Funktion und dem Unternehmen –<span class="Apple-converted-space">  </span>gemacht, was er als seinen inneren Auftrag empfindet und was sein Herz höher schlagen lässt. Genau das ist es, was Sie über lange Zeit stark und gesund bleiben lässt und wie es Ihnen gelingt, darüber hinaus wertvolle Beiträge für das „größere Ding“ des Unternehmens zu leisten.</p>
<h4>Das Ding mit dem Drang</h4>
<p>Aber was ist denn eigentlich das „Ding“? Für mich ist das eine Art innere Stimme. Ein innerer Wunsch, dem ich intuitiv folgen will. Das eigene Ding zu machen hat für mich auch immer etwas mit Konsequenz und Durchhalten zu tun. Nicht im Sinne von „Ich laufe jetzt blind gegen die Wand“, sondern eher à la „Ich packe das jetzt an“. Dazu noch eine Prise Flexibilität, denn Verbissenheit wäre nicht zielführend. Es ist wichtig, flexibel zu bleiben und auf dem Weg zum Ziel gelegentlich ein bisschen nach links und rechts zu justieren – auch beruflich. Aber der eigenen Linie und dem eigenen Ding treu zu bleiben.</p>
<h4>Keine falsche Zurückhaltung</h4>
<p>Zu wissen, was Ihr eigenes Ding ist, befreit ungemein. Wandelt sich Ihr Unternehmen, oder sehen Sie es an der Zeit, das Unternehmen zu verlassen und sich woanders zu engagieren, so haben Sie trotz aller Veränderungen etwas, das Ihnen Stabilität verleiht: Ihr Ding. Sie müssen nicht verkrampft an etwas festhalten, das sich meist nicht aufhalten lässt. Wenn Sie erst einmal wissen, was <a href="https://herbertschreib.com/2018/05/mitarbeiter-entwickeln/" target="_blank" rel="noopener">Ihr innerer Auftrag</a> ist, was für Sie Sinn macht und welche Stärken Sie haben, dann ist ein Wandel in Ihrem Umfeld oder Ihrer Tätigkeit überhaupt keine Tragik.</p>
<h4>Stärke über Noten</h4>
<p>Viele interpretieren das Durchhaltevermögen, das für die Verfolgung des eigenen Weges notwendig ist, fälschlicherweise als Starrköpfigkeit. Wenn Ihr Weg einer tiefen inneren Überzeugung entspricht und Sie dabei ein gesundes Maß an Flexibilität und Offenheit an den Tag legen, dann ist es alles andere als stur, die eigene Linie zu verfolgen.</p>
<p>Als bei mir die Entscheidung über die weiterführende Schule anstand, hätten mich die Lehrer gerne auf die Realschule geschickt. Ich wollte aber unbedingt aufs Gymnasium und war nicht davon abzubringen. Meine Eltern kamen glücklicherweise meinem Wunsch nach. War ich damals stur? Nein, irgendwie wusste ich einfach, dass das der richtige Weg für mich ist. Es war mein innerster Wunsch. Zugegeben, ich war auf dem Gymnasium nicht der Beste. Aber das musste ich auch nicht sein – und Sie müssen das auch nicht.</p>
<p>Wir müssen bei dem was wir tun nicht immer die Besten sein. Viel wichtiger ist das Vertrauen in die eigene innere Stimme und eine ordentliche Portion Durchhaltevermögen. Denn sein Ding zu machen heißt mit Sicherheit nicht, den bequemen Weg zu gehen, sondern Herausforderungen zu meistern.</p>
<p>Und: Wenn Sie Ihr Ding machen, werden Sie automatisch Ihr Bestes geben, so wie der Footballspieler Griffin.</p>
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		<title>Die Zukunft beginnt jetzt! So bringen Sie oberes und mittleres Management auf einen gemeinsamen Nenner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2018 11:44:07 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen beschäftigten sich in einer meiner Veranstaltungen acht kleine Teams aus verschiedenen Unternehmen damit, wie sie die Anforderungen des digitalen Wandels meistern können. Die Beteiligten – allesamt Mitarbeiter aus dem mittleren Management – kehrten im Anschluss total begeistert und mit vielen neuen Ideen zurück in ihre Unternehmen. Sie waren voller Tatendrang … doch  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen beschäftigten sich in einer meiner Veranstaltungen acht kleine Teams aus verschiedenen Unternehmen damit, wie sie die Anforderungen des digitalen Wandels meistern können. Die Beteiligten – allesamt Mitarbeiter aus dem mittleren Management – kehrten im Anschluss total begeistert und mit vielen neuen Ideen zurück in ihre Unternehmen. Sie waren voller Tatendrang … doch dann kam die Ernüchterung durch das obere Management: „Moment, Moment, wir müssen das erst mal ausgiebig diskutieren …“</p>
<p>Einfach ausgebremst, zurück zum Stillstand – und das geht nicht nur diesen Teams so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Toll, aber …</h4>
<p>Ich arbeite bei<a href="https://herbertschreib.com/angebot/" target="_blank" rel="noopener"> meinen Vorträgen und Trainings</a> sehr häufig mit Unternehmen aus dem Mittelstand. Im Rahmen dessen fällt mir immer wieder eine Kluft zwischen dem oberen und dem mittleren Management auf. Allerdings ist meine Erfahrung dem in vielen Medien vertretene Bild gegenläufig: Denn die Mitarbeiter im mittleren Management haben die Notwendigkeit des technologischen und kulturellen Wandels meist erkannt. Das obere Management hingegen bremst.</p>
<p>Bei einem der eingangs erwähnten Teams äußerte sich dieses Ausbremsen folgendermaßen: Die Führungskräfte wollten ein Innovationsteam zusammenstellen und für dieses Mitarbeiter querbeet aus dem Unternehmen versammeln. Auf diese Weise wollten sie flott etwas Tolles auf die Beine stellen und einen innovativen Prototyp bauen. Doch weder „flott“ noch „toll“ schienen im Sinne des oberen Management zu sein. Dieses stellte sich ihnen mit verschränkten Armen in den Weg und zählte aus: „Wir brauchen eine große Strategie … Jedes Projekt muss mit klarem Businessplan unterlegt werden … Wie hoch ist der Invest? … Was kommt dabei heraus?“ Der Schwung war komplett herausgenommen – der Wandel in weite Ferne gerückt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Eindeutig zweigleisig</h4>
<p>Dass Veränderung nicht nur eine Frage des Mindsets ist, ist in vielen Unternehmen noch nicht angekommen. Denn dieses ist – besonders bei Führungskräften des mittleren Managements – bereits zur Genüge vorhanden. Viel entscheidender ist für die Zukunft, dass Sie im Unternehmenshintergrund Strukturen schaffen, die so tief im System verhaftet sind, dass sie den Wandel möglich machen, ihn aus den Köpfen in die Praxis bringen. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Paradoxerweise ist ein häufiger Grund für das Zögern, dass die Geschäfte zur Zeit richtig brummen. In vielen Betrieben geht es im positiven Sinne drunter und drüber, deshalb sieht das obere Management keine Möglichkeit, Mitarbeiter aus dem Tagesgeschäft herauszunehmen, um parallel zum Tagesgeschäft die Zukunft zu beginnen. Und schon gar nicht diejenigen Mitarbeiter, die das nötige Mindset mitbringen. Da heißt es dann von oben schnell: „Wenn es wieder ruhiger wird, schauen wir noch mal.“</p>
<h4></h4>
<h4>Wann, wenn nicht jetzt?</h4>
<p>Selbstverständlich rate ich Ihnen nun nicht, sich unüberlegt in Zukunftsmodelle zu verrennen. Denn unternehmerisches Denken und Kalkulation dürfen vor lauter Innovation und digitalem Wandel nicht ins Hintertreffen geraten. Die Zauberworte, die mit Ihrer Kalkulation jedoch einhergehen sollten, sind „mutig“ und „konsequent“. Und an dieser Stelle möchte ich noch einmal auf das zuvor erwähnte Team zurückkommen, das mit ihrem Innovationsteam bereits auf der richtigen Spur waren. Allein an der Umsetzung und der Struktur haperte es noch.</p>
<p>Mein Tipp deshalb: Denken Sie unkonventionell, wenn Sie in die Zukunft investieren. Ein vielversprechendes Zukunftsmodell ist beispielsweise eine Produktionsstätte für Innovation auf der gegenüberliegenden Straßenseite Ihres Unternehmens – aufgebaut wie ein gesondertes Start-up-Unternehmen mit eigenem Kapital, abseits des Tagesgeschäfts. Erst wenn ein Projekt dort funktioniert, integrieren Sie es ins Alltagsgeschäft. Im Idealfall bringen Sie als Geschäftsführer sich dort ein, während Ihr Stellvertreter das bestehende Tagesgeschäft normal weiterführt. So kann Letzteres weiter boomen und parallel machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die Zukunft beginnt jetzt!</h4>
<p>Über kurz oder lang wird das Ausbremsen dazu führen, dass Ihrem Unternehmen gerade die Besten davonlaufen, weil ihnen andere Arbeitgeber ein attraktiveres Arbeitsumfeld und besseres Gehalt bieten. So hindern alte Strukturen im Bereich der Geschäftsführung und des oberen Managements das mittlere Management, ein gut funktionierendes Team aufzubauen, das für die Umsetzung innovativer Ziele unabdingbar sind.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Niemand kann im Vorfeld sagen oder Ihnen versprechen, dass ein bestimmtes Innovationsprojekt, ein bestimmtes Zukunftsmodell funktionieren wird. Aber wenn Sie es von vornherein gar nicht erst versuchen, sind Sie in spätestens zehn Jahren weg vom Markt. Und viele internationale Unternehmen beweisen bereits, dass eine vielversprechende Zukunft vor Ihnen liegt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Haben Sie also den Mut und bleiben Sie oben!</p>
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		<title>Wer blockiert hier eigentlich wen? Wieso Führungskräfte vom Floßbau profitieren</title>
		<link>https://herbertschreib.com/2018/04/fuehrungskraefte-flossbau/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schreib]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 15:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein großer internationaler Technikkonzern mit weltweit rund 40.000 Mitarbeitern tätigt über Jahre hinweg immer wieder rechts und links kleinere Zukäufe. Sie vergrößern immer mehr ihren Einfluss auf dem Weltmarkt. Klasse, es läuft – könnte man meinen. Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. Denn mit dem bloßen Überstülpen eines neuen, einheitlichen Logos sind Führungskräfte und Mitarbeiter  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein großer internationaler Technikkonzern mit weltweit rund 40.000 Mitarbeitern tätigt über Jahre hinweg immer wieder rechts und links kleinere Zukäufe. Sie vergrößern immer mehr ihren Einfluss auf dem Weltmarkt. Klasse, es läuft – könnte man meinen. Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre.</p>
<p>Denn mit dem bloßen Überstülpen eines neuen, einheitlichen Logos sind Führungskräfte und Mitarbeiter noch weit davon entfernt, einen einheitlichen Auftritt auf dem Weltmarkt abzuliefern. Vielmehr stehen sie sich durch die unterschiedlichen Verfahren, Methoden und Ideen gegenseitig im Weg. Ein gefundenes Fressen für die Konkurrenz …</p>
<h4>Raus aus der Komfortzone</h4>
<p>Vor genau dieser Situation fand ich mich vor gut drei Jahren, als besagtes Unternehmen hilfesuchend auf mich zukam. Es war höchste Zeit, gemeinsam einen neuen Weg zu finden. Denn in dessen Management sah es aus wie in vielen anderen Unternehmen auch: Die größten Blockaden in diesen unruhigen, ungewissen Zeiten waren hausgemacht, da niemand in den zersplitterten Führungsteams über den Tellerrand des eigenen Sub-Unternehmens schaute. Sie blockierten innovative Prozesse und Ideen durch die eigenen Mauern. Statt Vertrauen herrschte Misstrauen, Fehler und Schwierigkeiten wurden vertuscht, von einer offenen Kommunikation und Transparenz keine Spur.</p>
<p>Doch was Sie vor lauter Nachteilen wie eigener, eingefahrener Verfahren, Methoden und Ideen nicht übersehen dürfen, ist, dass Sie auch in solchen Unternehmensstrukturen zweifelsohne Vorteile finden. Im Falle des Technikkonzern war es der Unternehmergeist, der bei vielen stark vorhanden war. Diesen galt es zu erhalten und vom internen Gegeneinander zu einem starken Miteinander umzupolen.</p>
<p>Das Ziel des Führungsteams war also klar: „Wir initiieren uns als flottes, junges, dynamisches Unternehmerteam.“ So begaben wir uns gemeinsam mit den Führungskräften auf die Suche nach dem dazugehörigen Teamgeist, dem „THINK WE!“ Und wo geht das besser als beim tatsächlichen Bau des sprichwörtlichen Bootes, in dem alle Mitarbeiter des Unternehmens sitzen?</p>
<h4>Wir sitzen alle in einem … Floß</h4>
<p>Bei den ersten Treffen mit den zehn Führungskräften des oberen Managements, den regionalen Leitern aus Europa, USA und Asien, stellte ich gemeinsam mit dem neuen CEO fest, dass genau hier die blockierenden Strukturen vorherrschten, die es zu beheben galt. Sie konzentrierten sich in den Diskussionen immer auf die Vorteile für ihre eigenen Bereiche und blockierten damit jede Idee und Veränderung. Um nun also den gewünschten frischen Wind hineinzubringen, erweiterten wir die Gruppe durch Führungskräfte aus dem mittleren Management, die sich in der Vergangenheit als dynamischer und weniger in altem Denken erstarrt herausgestellt hatten. Die Aufgabe, vor die ich diese Gruppe nun bei einem Workshop stellte, war denkbar einfach und pragmatisch: Flöße bauen.</p>
<p>Sie können sich vorstellen, wie dieser Trip in die Natur endete: Was der CEO des Unternehmens und ich im Vorfeld bereits gesehen hatten, durften die 40 Führungskräfte nun am eigenen Leib erfahren. Statt sich eine gemeinsame Strategie zu überlegen, bildeten sich Grüppchen von acht bis zehn Personen, die verbissen Material nur für sich horteten und ohne Rücksicht jeden vertrieben, der von außen spicken wollte. Das Ergebnis war derart niederschmetternd und ernüchternd, dass allen Beteiligten in der anschließenden Reflexionsrunde schnell klar war: Sie hatten sich durch die ausgeprägte Egozentrik jedes einzelnen selbst ausgebremst, sich während des gesamten Bauprozesses nicht einmal untereinander ausgetauscht und mit Mühe und Not zwei Flöße statt der vorgegebenen vier vollenden können.</p>
<h4>Was lange währt, wird endlich gut</h4>
<p>Doch der enttäuschende Floßbau hatte seinen erhofften Eindruck hinterlassen: Als ich das Team ein halbes Jahr später zu einem weiteren Workshop zusammenrief, zeigte sich schon ein ganz anderes Bild. Bei einer weiteren Challenge in der Natur, dem Iglubau, fielen die 40 Führungskräfte nur zu Beginn kurzzeitig in die alten Muster zurück. Sie hatten ihre Lektion gelernt und schafften es gemeinsam, mehrere Iglus fertigzustellen. Heute arbeiten die regionalen Sub-Unternehmen viel einheitlicher und im engen Schulterschluss. Die Führung konnte den „THINK WE!“-Gedanken in das Unternehmen integrieren und tiefgreifende Veränderungen vornehmen. Ob in der Produktion, im Vertrieb oder im Marketing – alle arbeiten auf  gemeinsame Ziele hin und erreichen diese schneller und mit weniger Aufwand.</p>
<p>Ich möchte Ihnen nichts vormachen – eine derart weitgreifende Veränderung ist kein Prozess, den Sie von heute auf morgen umsetzen. Doch in den komplexen und unruhigen Zeiten, in denen sich Ihr Unternehmen bewegt, ist das „THINK WE!“ nicht mehr nur ein Nice-to-have, sondern eine essentielle Qualität, wenn Ihr Boot im globalen Wettbewerb eine Chance haben soll. Und eine enorm lohnenswerte noch dazu – denn durch das gemeinsame „Wir“ wird Ihr Führungsteam stärker und souveräner oben bleiben.</p>
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